Das Paradies liegt im Pazifik
333 Inseln, 18.274 Quadratkilometer Gesamtfläche, 1129 Kilometer Küstenlänge und 2100 Kilometer bis nach Auckland/Neuseeland: das sind die nackten Fakten rund um das Südsee-Archipel, das in der Landessprache „Viti“ genannt wird. Man könnte aber auch einfach „Paradies“ sagen, denn Fiji hat einfach alles, um Urlaubsträume wahr werden zu lassen.
Schon beim Anflug auf die Hauptinsel Viti Levu kann man die Augen kaum von den endlosen, strahlend weißen Sandstränden abwenden, die von Palmen gesäumt einen starken Kontrast zum Ozean bilden. Dieser glitzert in unzähligen Blau- und Türkistönen in der Sonne. Man kann es kaum erwarten, endlich die Zehen in das badewannenwarme Wasser zu stecken und mit Wasserschildkröten sowie Mantarochen auf Schnorcheltour zu gehen.
„Bula!“ auf Fiji
Die Ankunft könnte angenehmer nicht sein, denn die Fijianer sind bekannt für ihre Herzlichkeit. Schon am Flughafen wird man mit einem fröhlichen „Bula!“ von allen Seiten empfangen. Das Wort hat viele Bedeutungen, es drückt jedenfalls immer die Freude aus, jemanden zu sehen. Schnell geht es in den täglichen Sprachgebrauch über, ebenso wie „Vinaka“ – „Danke“. Die Einheimischen legen Wert darauf, ihre Gäste in aller Form willkommen zu heißen, so wird man auf den Inseln meistens mit Gesang und einer Muschel- oder Blumenkette („Lei“) begrüßt.
Egal, ob man sich nun für ein Adults-Only Resort entscheidet, mit der ganzen Familie kommt oder lieber eine unberührte Insel ganz für sich allein bucht: auf ehrliche und gelebte Gastfreundschaft kann man sich im gesamten Archipel verlassen. Gern teilen die Einheimischen ihre Kultur mit Besuchern. Innerhalb kürzester Zeit wird man Profi im zeremoniellen Kava – einem Getränk aus der Pfefferwurzel – trinken, man hat Gelegenheit, den Meke-Tanz kennenzulernen und Ausflüge in abgelegene Dörfer machen oder auf einer traditionellen Drua in den Sonnenuntergang zu segeln. Warum die Einheimischen, unter denen sich fijianisches, indisches, europäisches, chinesisches und südpazifisches Erbe findet, so glücklich sind, lässt sich schwer mit Bestimmtheit sagen. Ein Grund könnte aber die vielfältige Natur sein, mit der das Insel-Idyll gesegnet ist.
Diese Diversität findet sich auch in seiner Küche wieder. Die kulinarische Seite Fijis ist ein buntes Potpourri unterschiedlichster Einflüsse. Aus der Fülle frischer Zutaten, darunter exotische Obst- und Gemüsesorten, werden indisch inspirierte Currys ebenso wie polynesische, chinesische und europäisch beeinflusste Gerichte. Auf keinen Fall verpassen sollte man Lovo, das Festessen aus Fisch und verschiedenen Fleischsorten, die gemeinsam mit Gemüse und Obst im Erdofen gegart werden. Dazu trinkt man am besten eines der lokalen Biere.
Vielfältige Flora & Fauna
Die Natur genießen – das kann man auf Fiji nicht nur beim Essen. Weiße Sandstrände, glasklares Wasser und von Korallen gesäumte Lagunen lassen jedem Taucher und Schnorchler das Herz höher schlagen. Mehr als 1.200 Fischarten und bunte Korallenriffe begeistern selbst Profis. So kürte die Tauchgröße Jean Michel Cousteau Fiji zum „Soft Coral Capital of the World“. Doch auch an Land gibt es viel zu erleben. Romantiker entdecken die Inselwelt bei einem Rundflug mit dem Helikopter oder Wasserflugzeug aus einer völlig neuen Perspektive, baden in einem Wasserfall oder genießen ein Champagner-Picknick auf einer einsamen Insel, während Abenteuer auf der Suche nach dem Adrenalinkick zum Ziplining gehen, Quad Fahrten oder und Wanderungen durch die Berge unternehmen oder beim Wildwasser-Rafting und Kitesurfen unvergessliche Erinnerungen schaffen.
Ruhe- und Erholungssuchende finden, was sie suchen, in einem der zahlreichen Spas. Hochqualifizierte Therapeuten sorgen mit geübten Griffen für Entspannung. Unterstützung erhalten sie von der Natur: Blatt-Hydrolate und kaltgepresste Bio-Nussöle kommen ebenso zum Einsatz wie rohes Zuckerrohr. Und wenn sich auch die Anwendungen und Techniken von Insel zu Insel unterscheiden, so haben sie doch eines gemeinsam: Am Ende fühlt man sich wie neu geboren. Paradiesisch eben.
Das märchenhaft schöne Archipel im Südpazifik erreicht man bequem mittels eines nonstop Flugs ab Hongkong, Singapur, Tokio, Los Angeles, San Francisco, Honolulu, Australien oder Neuseeland. Codesharing-Abkommen sorgen für eine unkomplizierte Anreise auch aus Europa.